Jagdbestien

Wilde Tiere, die jagen – und die auch dich jagen, wenn du nach leichter Beute aussiehst.

Bär

Tatzenstarke Raubtiere der nördlichen Wälder. Ihr dichtes Fell verfängt sich im Dornengestrüpp, wenn diese Kolosse bei Tag durch Grasland, Taiga und Feuchtgebiete streifen. Ein einsamer Bär stürmt auf jeden Reisenden los, den er für schwach hält, während eine Bärin, die um ihre Jungen kämpft, mit jedem Hieb wilder wird. Sie kämpfen mit Bissen im Vorbeirennen und wuchtigen Prankenhieben, die selbst durch Lederrüstungen Rippen brechen können. Jäger haben gelernt, dass ein Bär selten von seinem Angriff ablässt, bis ihm der Bauch aufgeschlitzt oder das Rückgrat gebrochen ist – was jede Begegnung zu einer Zerreißprobe macht.

Auch anzutreffen als: Braunbär, Bärin, Bärenjunges.

Fantasywolf

Nachtaktive Räuber der tiefen Wälder und der Taiga. Graues Fell und gelbe Augen treten nach der Dämmerung aus dem Schatten der Kiefern hervor. Diese Bestien schätzen die Stärke einsamer Reisender ab, ehe sie sich im Sprung auf die Kehle stürzen oder aus dem Dickicht hervorbrechen, um ihre Beute niederzuringen. Da sie standhaft bleiben, bis sie fast tot sind, bekämpfen Jäger sie vorzugsweise mit Speeren und Feuer, um im Nahkampf nicht zerfleischt zu werden. Dorfgrenzen in der Föderation von Lireri sind mit Eisenspitzen gesichert, damit die Rudel kein Vieh – oder gar Kinder – in den Wald schleppen.

Fuchs

Nächtliche Jäger der Wälder und Küstenheiden. Magerer Körperbau und feine Nasen wittern nach Einbruch der Dunkelheit jede Bewegung in Taiga und Grasland. Diese Räuber umkreisen Reisende allein oder im Rudel, testen deren Reichweite und springen dann aus vollem Lauf nach der Kehle. Gegenüber isolierter Beute zeigen sie wenig Furcht, brechen die Jagd jedoch ab, sobald ihr Balg schwer verwundet ist. Jäger in der Theokratie V'eld tragen dickes Stiefelleder, um ihren tiefen Bissen zu widerstehen, und führen Fackeln mit sich, um die Rudel zurück ins Dickicht zu treiben.

Auch anzutreffen als: Fuchsjunges.

Löwe

Goldene Räuber der offenen Ebenen. Das hohe Gras der Savanne bietet Rudeln Schutz, die nach Einbruch der Dämmerung jagen. Diese Katzen umkreisen einsame Reisende und warten auf einen Moment des Zögerns, ehe sie mit einem weiten Satz nach vorn auf die Brust springen. Ihr Angriff ist unerbittlich – eine Flut hoher Prankenhiebe und zermalmender Bisse, die selbst dann nicht abreißt, wenn die Bestie aus einem Dutzend Wunden blutet. Karawanen, die durchs Grasland ziehen, heuern gewöhnlich Wachen an, um die Feuer die ganze Nacht über brennen zu lassen und die Rudel auf Abstand zu halten.

Auch anzutreffen als: Löwin.

Wolf

Nachtaktive Raubtiere der Wälder und Tundra. Magere Flanken und scharfe Reißzähne tragen diese Jäger nach der Dämmerung durch das Grasland und die Taiga. Sie haben es auf einsame Reisende oder kleinere Beute abgesehen und setzen auf weite Sprünge, um die Distanz zu überbrücken, und Bisse im Stand, um ihr Ziel niederzuringen. Ein Rudel weicht selten zurück und verfolgt seine Beute mit tödlicher Ausdauer, bis ihr nur noch wenige keuchende Atemzüge bleiben. Jäger bestreichen ihre Stiefel mit ausgelassenem Fett, um den menschlichen Geruch zu überdecken, bevor sie nachts die offenen Ebenen durchqueren.

Auch anzutreffen als: Polarwolf, Dunkler Wolf, Wolfsjunges.